Geburtstag

7.500 € steht auf dem Scheck, den Jürgen Sauerwein von der Sparkasse Rhein-Nahe (links) der Stiftung mitgebracht hatte. Der Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Prof. Marbod Muff, freut sich sichtlich.

Seit mehr als zwei Jahren arbeitet die Bürgerstiftung Rheinhessen mit großem Erfolg. Das Stiftungskapital nähert sich der 200.000 EURO-Grenze, zwei Projekte sind in der Stiftungsarbeit fest verankert.

Gute Gründe also, auch mal ein wenig zu feiern: Dort, wo Ende 2009 die Stiftungsgründung begangen wurde, in der Burgscheune von Stadeken-Elsheim, trafen sich vor einiger Zeit Vorstand, Kuratorium, Stifterrat und Freunde der Stiftung, um den 2. Geburtstag der Stiftung zu feiern und das Geleistete Revue passieren zu lassen. Jürgen Sauerwein von der Sparkasse Rhein-Nahe, hatte auch ein Geschenk für das Geburtstagskind mitgebracht, einen Scheck über 7.500 EURO, den Kuratoriumsvorsitzender Prof. Marbod Muff hocherfreut entgegennahm.

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Mit Pferd, Kind und Kegel

Die Stiftungsvorsitzende Irene Alt mit "Lana" und den jüngsten Sommerfestbesuchern

Wenn Pferde lachen könnten – Lana, die fünfjährige Stute, erst seit kurzem im Tiergarten Oppenheim zu Hause, hätte beim Sommerfest des herausgeputzten Tiergartens allen Grund dazu gehabt: das Wetter stimmte (zumindest über lange Zeit), die Ministerin Irene Alte war gut gelaunt (immer) und es kamen einige hundert vergnügte Besucher, um auch Lana zu streicheln, übrigens eine Dauerleihgabe des TV Dienheim.

Sie sei gerne gekommen, sagte Irene Alt, seit gut drei Monaten rheinland-pfälzische Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen. Bei ihrem Besuch in Oppenheim stehe aber weniger ihr Ministeramt in Vordergrund als vielmehr die Bürgerstiftung Rheinhessen, deren Vorsitzende sie trotz der neuen beruflichen Belastung in Mainz geblieben ist. Mit ihr nach Oppenheim gekommen waren die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung Regine Schuster  und Ulf Hartmann sowie die stellvertretende Vorsitzende des Stiftungskuratoriums Uschi Knoth.

Bei ihrer Begrüßungsrede ließ Irene Alt die Geschichte der noch recht jungen Stiftung Revue passieren: vor gut zwei Jahren mit einer Hand von Mitstreitern aus der Taufe gehoben mit einem (gesetzlich vorgeschriebenen) Anfangskapital von 25.000 €, das inzwischen auf knapp 200.000 € angewachsen ist. „Unser nächstes Ziel“, meinte die Ministerin durchaus ernst, „ ist die Million“. Auch die Spendengelder sind zwischenzeitlich auf 50.000 € angewachsen.

Die Stiftung dient ausschließlich sozialen Zwecken, sie will Akzente setzen beim  Zusammenleben von jungen und alten Menschen, Akzente setzen auch beim Zusammenleben und Zusammenwachsen der Kulturen. Die Arbeit der Stiftung ist wichtig und notwendig, vor allem in Zeiten von leeren öffentlichen Kassen.

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Irene Alt bleibt an der Spitze der Bürgerstiftung

Stiftungsvorsitzende Irene Alt

Irene Alt behält auch nach ihrer Berufung zur Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzende der Bürgerstiftung Rheinhessen bei.

Nicht zuletzt Irene Alt ist es zu verdanken, dass die Bürgerstiftung Rheinhessen im Jahre 2009 Wirklichkeit geworden ist. Unermüdlich hat sie für ihre Idee „getrommelt“ und gut zwei Dutzend gleichgesinnte, engagierte Bürgerinnen und Bürger für die Gründung dieser Stiftung begeistern können.

Trotz größerer  Belastung will die Ministerin tatkräftig mithelfen, dass die Bürgerstiftung Rheinhessen weiter auf Erfolgskurs bleibt. „Das kann aber“, so Irene Alt, „nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir weiterhin auf Spender und ehrenamtliche Helfer angewiesen sind, denn das Kapital der Stiftung reicht bei weitem noch nicht aus, um alle selbst gesteckten Ziele zu erreichen und umsetzen zu können“.